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04./05. Juli TV- Sommerfest

Samstag, 4. Juli 2009

17:00 Uhr TV Ebern - FSV Krum
19.30 Uhr Jongleur Stefan Hain
20.30 Uhr Siegerehrung Stadtmeisterschaft Kegeln
21.30 Uhr TV - SDOS - 3. Staffel
Der TV sucht den OLDI SUPERSTAR

Sonntag, 5. Juli 2009

11.00 Uhr Musikalisches Weißwurstfrühstück mit „Guitar harmonix”
14.30 Uhr Showturnen
17.3o Uhr TV Gaudy - Rally

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Informationen für Mitglieder

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Geschichte des Turnverein Ebern 1863 e.V.

Der Traditionsverein TV Ebern 1863 e.V. an der Schwelle zum Jahr 2000

Von der Gründung bis heute

Am 23 Juni 1863 fanden sich junge sportbegeisterte Männer zusammen, um einen Turnverein zu gründen und den Jahn´schen Gedanken, die Ertüchtigung der Jugend zu fördern. Zum 1. Vorsitzenden wurde Franz Michael Bandorf gewählt. Durch die Kriegsereignisse 1866 und 1871 kam das neu ins Leben gerufene Vereinsleben wieder in den Hintergrund.Nach den Kriegswirren wurde die Turnidee mit neuem Mut weiterverfolgt. Herr Franz Michael Bandorf, dem die Turnsache sehr ans Herz gewachsen war, gelang es, den Turnverein mit neuem Leben zu erfüllen. Der Erfolg stellte sich prompt ein. Frauen und Jungfrauen der Stadt Ebern stifteten eine Vereinsfahne, die am 21. Juli 1878 eingeweiht wurdeDie Fahne existiert heute noch und wird als Traditionsfahne im Sportheim aufbewahrt.

Eberner Turner nahmen an vielen auswärtigen Turnfesten teil, in Königsberg, Marktzeuln, Coburg, Lichtenfels und Hallstadt. Auch in Ebern fanden Turnfeste statt, so das Südoberfränkische Gauturnfest am 15. Juni 1890.
Die Beschaffung eines Turnplatzes war das Hauptanliegen, da auch der Turnraum im Forstersaal nur an bestimmten Tagen zu benutzen war. Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten im Turnbetrieb nahm eine Riege des TVE erfolgreich am Gauturnfest in Forchheim im Juli 1906 teil.

Der 1. Weltkrieg unterbrach die Vereinsarbeit. Aus dem Kriege kehrten etliche Turnbrüder nicht mehr heim. Neue Sportarten (Faustball und Fußball) kamen auf und drängten das Turnen teilweise in den Hintergrund. Der Erwerb eines Sportplatzes war sehr dringend geworden, nachdem 1926 die Fußballabteilung gegründet und der Fußball seinen Siegeszug begann. Anfang der 30-er Jahre wurde ein Teil des alten TV-Platzes zwischen Bahndamm und östlicher Stadtmauer von der Familie Nadler zum Preis von 4000 DM gekauft. Das Planieren konnte mit Hilfe eines freiwilligen Arbeitseinsatzes 1932 geschafft werden.

Beim Bayer. Landesturnfest 1928 erkämpfte sich die Männerriege im Mannschaftskampf den 1. Preis, die Faustballer wurden 1934 Kreismeister.

Der 2. Weltkrieg unterbrach jede weitere Entwicklung.
Der Sportbetrieb musste von der Besatzungsmacht genehmigt werden und wurde ab 1946 langsam wieder aufgenommen. Der Sportplatz wurde durch rastlosen Einsatz von Vereinsmitgliedern und Förderern wieder hergestellt. Sportliche Erfolge hatten sich in den Abteilungen wieder eingestellt. So konnte im Juni 1953 das 90-Jährige Bestehen des Vereins eindrucksvoll gefeiert werden. Nach Jahren harter Arbeit wurde ein vereinseigenes Sportheim oberhalb des TV-Platzes gebaut und im Dezember 1956 seiner Bestimmung übergeben. So waren gute Voraussetzungen geschaffen, um das 100-Jährige Jubiläum in größerem Rahmen zu feiern. Die Weihe der neuen Fahne und die Enthüllung eines Ehrenmals gaben das Rahmenprogramm.

Durch den Bau der städtischen Turnhalle 1966 haben die Turner endlich bessere Voraussetzungen für die Ausübung ihres Sportes erhalten.
Durch den Brand im alten Sportheim im Juli 1988, eine Woche nach dem 125-Jährigem Vereinsjubiläum, war der Traditionsverein „heimatlos” geworden. Die vielen Abteilungen waren noch weitverteilt und es drohte ein Auseinanderdriften.

Noch im Herbst 1988 erfolgte der 1. Spatenstich für die Sportplätze und das neue Vereinsheim.
Die große TV-Familie zeigte sich erfreut über den Neubau der Sportanlage. Die gelungene Sportanlage birgt neben großzügigen Außenanlagen (1 Rasenspielfeld, 1 Allwetterplatz) unter Dach die Kegelbahn, einen Gymnastikraum, ein Vereinszimmer, eine Gaststätte, Dusch- und Umkleideräume. Am 15. /16. Juni 1991 erfolgte die Einweihung dieser gelungenen Sportanlage.

Von holprigen Turnplätzen zum modernen Sportzentrum
Der erste Turnplatz überhaupt befand sich auf dem Gelände der unteren Au, zwischen Ebern und Sandhof südlich der Neubrückentorstraße. Hier fand 1890 das zehnte Südostoberfränkische Gauturnfest statt. Die damalige Vorstandschaft bemühte sich ohne Erfolg diesen Turnplatz zu kaufen. Daher verlegten die Turner ab 1893 ihre sportlichen Aktivitäten hinauf auf den Zenthügel in der jetzigen Losbergsiedlung in der Nähe der Eisenbahnbrücke in der Gleusdorfer Straße.Durch den Bau der Eisenbahnlinie Ebern – Bamberg wurde der Verein 1896 bereits wieder verdrängt.Herr Strasser Amtsgerichtsrat in Ebern unterstützte die Turner bei der Suche nach einem Sportplatz. Er verlegte um die Jahrhundertwende den Turnplatz (60m x 20m) in die kleine Allee außerhalb der südlichen Stadtmauer zwischen Grauturm und Diebsturm. Noch nach dem ersten Weltkrieg wurde dieses Gelände hinter der heutigen Raiffeisen–Volksbank von den Sportlern genutzt. Hier standen einige Turngeräte, z.B. ein Reck, außerdem war schon eine Sprunggrube angelegt, die mit Rinde für Hoch- und Weitspringer ausgepolstert war. Die Läufer fanden auf dem Anlagenweg von Grauturm bis zum Diebsturm eine annehmbare 100 m Bahn.

Der ständig wachsende Turn- und Spielbetrieb verlangte dringend nach einer größeren Lösung. Der Justizbeamte Hans Scherer in den Reihen des TVE setzte sich unermüdlich für den Erwerb eines Geländes ein, das dem Ansehen und dem Mitgliederzuwachs des Turnvereins entsprach. Die Wahl fiel auf das Grundstück längs der östlichen Stadtmauer zwischen der Parkanlage und dem Bahndamm, das dem Bäckermeister Georg Nadler gehörte. Zu einem Preis von 4.000 Mark wurde der Kauf perfekt gemacht. Da das notwendige Geld nicht ausreichte, besorgten Herr Scherer und einige Vereinsmitglieder in Neustadt bei Coburg Spielwaren, Puppen und Teddybären. Der TVE veranstaltete nun im Forstersaal einen großen bunten Abend mit Spielzeugverlosung, die einen beachtlich Reingewinn von 500 Mark einbrachte. Immer wieder führte Hans Scherer Vereinsabende und Faschingsumzüge durch, so daß die Kosten für den neuen Sportplatz bald bezahlt werden konnten. Da der Sportplatz wie ein holpriger Getreideacker aussah und teilweise sumpfig war mußten große Erd- und Planierungsarbeiten durch die Sportler und Vereinsmitglieder im freiwilligen Arbeitseinsatz bewältigt werden.

Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg wurde der TV Platz zum Schuttablagerungsplatz herabgewürdigt. Turner, Fußballer und andere Vereinsmitglieder brachten den Platz in vielen Freizeitstunden wieder in Ordnung. Hierbei erwarb sich der Ehrenvorsitzende Dr. Alois Roth große Verdienste. Der Platz wurde drainiert und eine feste Rand- und Stufeneinfassung wurde angebracht. In den Jahren 1955/56 erfolgte dann der Neubau des schmucken Sportheimes auf der Südseite.

Auf diesem Platz wurden bis zur Fertigstellung der neuen Sportanlage 1991 unzählige Spiele ausgetragen.
Auf dem Gelände der neuen Sportanlage werden seit fast 10 Jahren die Spiele der Jugend, Herren und Seniorenmannschaften im Fußball ausgetragen. Die Kegler sind auf der 4-Bahnen-Anlage aktiv und die Tischtennisabteilung bestreitet einen großen Teil des Trainings hier.

Die Geschichte der Eberner „Turnhallen”

Natürlich wollen die Turner auch im Winterhalbjahr nicht auf Ihre sportliche Betätigung verzichten. Da es noch keine Turnhalle in Ebern gab, bemühten sich die Sportler geeignete Räume zu finden. Bereits im Oktober 1893 fand im Streitsgarten (Winterlokal) ein Vereinswettkampf statt, an dem sich 30 Turner beteiligten. Noch nach Ende des 2. Weltkrieges diente der Streitsgartensaal als Turnraum, bis die städt. Turnhalle 1953 fertig war. Zeitweise hielten die Turner ihre Übungsstunden im Forstersaal ab. Im Forstersaal unterhielt der TV Ebern jahrzehntelang einen Kinobetrieb. Der angestrebte Gewinn aus diesem Unternehmen war für eine Turnhalle gedacht. Die Währungsreform 1948 machte aber alle derartigen Pläne zunichte. In den folgenden Jahren stand die Belastung für den Verein nicht mehr im Einklang zu den erzielten Erfolgen. Deshalb wurde der Kinobetrieb im Juni 1961 eingestellt.Der TV Ebern als Mitgestalter des kulturellen Lebens in der Stadt Ebern.Neben den zahlreichen Vereins- und Stiftungsfesten haben Umzüge und sonstige Aktivitäten das Vereinsleben zu großer Blüte gebracht.Bereits im Februar 1892 fand der erste Faschingsumzug des TVE.Der unermüdliche Werbewart Hans Scherer organisierte ab 1930 und in den folgenden Jahren wieder Faschingsumzüge. Motto 1930 „Die alten Germanen in Ebern”Nach vielen Jahren erlebte Ebern 1968 wieder einen Faschingsumzug. „Die letzten Bauern” erhielten großen Beifall. Der TV Ebern war der Veranstalter der Umzüge, an denen sich andere Vereine und Gruppen beteiligten.

Die Faschingsbälle am Faschingssamstag und Rosenmontag waren Höhepunkte des närrischen Treibens. Seit der Kulturring die Eberner Faschingszüge organisiert, nehmen einzelne Abteilungen des TVE jeweils mit Wagen oder mit Fußgruppen daran teil.

Gesellschaftliche Höhepunkte waren die alljährlichen Silvesterbälle im Forstersaal.
Für die Anschaffung eines Pferdes wurde erstmals am 3.11.1895 ein Theaterstück aufgeführt. In den folgenden Jahren fanden stets Theateraufführungen statt.

Alljährlich bis in die 70er Jahre fand am Himmelfahrtstag die Götzwanderung statt, die bei Jung und Alt sehr beliebt war. Die Pflege des Wanderns in der Gemeinschaft war den Verantwortlichen des Turnvereins schon immer ein Anliegen.

Ebern war am 3. Juni 1967 Austragungsort der Bayer. Meisterschaften im Trampolinspringen, der jüngsten Disziplin des Turnens. Nicht nur für die sporttreibende Jugend, sondern auch für die gesamte Bevölkerung war dies ein bedeutendes Ereignis. Im vollbesetzten Kugelfischersaal fand dieser einmalige Wettkampf statt.

Bereits 1890 fand das Südoberfränkische Gauturnfest statt. Alle Vereine der Stadt sowie 17 Vereine von auswärts beteiligten sich am Festzug durch die Stadt zum Turnplatz in der unteren Au.

Im August 1899 fand wieder ein Gauturnfest statt an dem 19 auswärtige Vereine teilnahmen. Im Riegenwettturnen errang der TVE den 3. Preis.

Höhepunkte in der Vereinsgeschichte waren die Stiftungsfeste zu den runden Jubiläen.

Nach Fertigstellung der neuen Sportanlage an der Lützeleberner Straße veranstaltet der TV Ebern jeweils am ersten Juliwochenende ein fröhliches Sommerfest. Alle Altersgruppen aus den verschiedenen Abteilungen bieten stets ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm. Spiel, Sport und Gaudi erfreuen die vielen erwartungsvollen Besucher.

Die Entwicklung der Abteilungen des TV Ebern 1863 e.V.

Derzeit hat der Turnverein 1122 Mitglieder, die auf 10 Abteilungen verteilt sind Die Turnabteilung ist die Gründungsabteilung. Eberner Turner nahmen immer wieder an Bayerischen und Deutschen Turnfesten erfolgreich teil. So wurde Heinrich Schmidt beim Deutschen Turnfest 1978 in Hannover als ältester Teilnehmer mit 88 Jahren und noch aktiver Turner besonders geehrt.Heute zählt die Turnabteilung 391 Mitglieder, sie bietet Breitensport vom Kleinkind bis zu den Senioren.Im Jahre 1922 wurde die Faustballabteilung von 5 Sportlern gegründet. Heute zählt die Faustballabteilung 22 Mitglieder und beteiligt sich mit einer Mannschaft am Spielbetrieb.

1926 wurde die Fußballabteilung gegründet.

Das erste Spiel einer Eberner Mannschaft wurde gegen Naisa bei Bamberg in Ebern ausgetragen, das mit einem Sieg für Ebern endete. Im Rückspiel jedoch waren die Naisaer siegreich.

Im Jahre 1928 pachtete der Turnverein ein Grundstück auf dem sogenannten Siechanger von der Familie Rotenhan, das heute im FTE Werksbereich liegt. In mühevoller Handarbeit griffen die Sportler zu Schaufel und Pickel und ebneten den holperigen Kleeacker ein. Nach dem Krieg im Herbst 1946 begannen dann die Pflichtspiele in der Klasse III Bamberg Nord. Auf Anhieb wurde die Meisterschaft errungen. Nach einigen Jahren mit wechselnden Erfolgen schaffte die Mannschaft 1963 erstmals den Aufstieg in die Bezirksliga. Der bisher größte Erfolg der Fußballabteilung war der Aufstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga Nord. Die A und B Jugend messen sich mit den besten Jugendmannschaften Oberfrankens und spielen in ihren Klassen eine gute Rolle. Ein besonderer Höhepunkt war das Freundschaftsspiel des TV Ebern gegen den Bundesligisten und firschgebackenen UEFA Cup Sieger Eintracht Frankfurt anläßlich der 750 Jahr Feier der Stadt Ebern am 23.Juli 1980 auf dem Sportgelände am Gymnasium

In diesem Spieljahr 1999/2000 hat die Fußballabteilung 7 Jugendmannschaften, 2 Herrenmannschaften und 1 Seniorenmannschaft. Erstmals in der Geschichte der Fußballabteilung bereitet sich eine Mädchenmannschaft auf den Start in die Punkterunde im Frühjahr 2000 vor.

Im Jahr 1964 wurde die Schwimmabteilung des TVE gegründet. Sehr erfolgreiche Schwimmerinnen und Schwimmer machten den TV Ebern über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt. Schwimmhalle und das Freibad bieten gute Übungsmöglichkeiten. Derzeit hat die Schwimmabteilung 158 Mitglieder. Die Wettkampfschwimmer des TV Ebern starten für die Schwimmgemeinschaft Haßberge.

Im Herbst 1972 wurde die Volleyballabteilung gegründet, nachdem der Sport durch die Olympischen Spiele in München sehr populär geworden war. Herausragende Veranstaltungen fanden 1977 und 1978 in Ebern statt: Juniorenländerspiele, Spiele des Sprungcup, an denen die Männernationalmannschaften aus Österreich, Frankreich, Schweiz und Deutschland teilnahmen. Ein weiterer Höhepunkt war 1978 das Länderspiel Bayern – CSSR. Die 1. Damenmannschaft kämpft seit Jahren in der Landesklasse Nordost, die 1. Herrenmannschaft in der Bezirksliga um Punkte.

Derzeit zählt die Volleyballabteilung 108 Mitglieder, die sich auf 8 Mannschaften verteilen. Erst vor wenigen Monaten nahmen 4 Jugendmannschaften an Turnieren auf Kreisebene teil.

Als 1977 die Dreifachturnhalle eingeweiht worden war, baute der Schulleiter des Gymnasiums, Herr Klaus Vierbücher, aus Jungen und Mädchen der Schule eine Handballabteilung auf.. Die Jugendmannschaften wurden oft Kreismeister. Höhepunkt in der Geschichte der Handballabteilung war die Erringung der Bayerischen Meisterschaft 1982 durch die männliche C Jugend. Die Männermannschaft schaffte zweimal den Aufstieg in die Landesliga, mußte aber nach einem Jahr jeweils wieder absteigen. Das herausragende Ereignis war der Besuch der russischen Nationalmannschaft 1990 in Ebern. Höhepunkte im Handballjahr ist das Grauturmturnier im Juli am Wochenende des Altstadtfestes. Ganze „Handballfamilien” nehmen aus der näheren und weiteren Umgebung daran teil. Die Handballabteilung zählt zur Zeit 146 Mitglieder und hat 2 Herrenmannschaften, eine Damenmannschaft und 4 Jugendmannschaften.

Im August 1979 gründeten 15 Aktive die Tischtennisabteilung.

Die Abteilung hat 63 Mitglieder und unterhält Herren- und Jugendmannschaften.

Höhepunkte sind die jährlichen TT – Minimeisterschaften im Ortsentscheid, die bei Mädchen und Jungen reges Interesse finden, ebenso die offene Stadtmeisterschaft und Ranglistenturniere auf Bezirksebene.

Die Tischtennisabteilung ist in der Jugendarbeit führend in Bayern

Im Mai 1983 wurde die ambulante Koronargruppe gegründet. Derzeit gehören ihr 33 Mitglieder an, die sich wöchentlich einmal treffen. Bei den Teilnehmern handelt es sich um Frauen und Männer, die einen Herzinfarkt oder eine Bypass – Operation hinter sich haben. Die Übungsstunde wird ärztlich überwacht, dient der Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und soll den Teilnehmern wieder Zutrauen und Sicherheit geben. Unter Anleitung des Übungsleiters wird nach Gymnastik und Aufwärmen ein Herzkreislauf Ausdauer-Programm durchgeführt, Koordinationsübungen und kleine Spiele beenden die Trainingsstunde.

Im Juli 1985 wurde die Schachabteilung des TV Ebern ins Leben gerufen. Sie ist der Nachfolger des Schachclubs der VHS Ebern. Die Schachfreunde sind die kleinste Abteilung des Vereins mit 10 Mitgliedern. Herausragende Ereignisse waren der Gewinn der Mannschafts- Blitzmeisterschaft des Schachkreises Bamberg 1985 und 1987. Zur Zeit liegt die wacker kämpfende Mannschaft im Vorderfeld der Tabelle in der Kreisliga Bamberg.

Die jüngste Abteilung in der großen Turnerfamilie sind die Kegler. Nachdem in August 1990 die moderne Kegelbahn fertiggestellt war, trafen sich 20 Kegelfreunde und gründeten die Abteilung. Bei Keiseinzelmeisterschaften und den Verbandsrunden erzielten die Eberner Keglerinnen und Kegler ausgezeichnete Ergebnisse. Auch der Nachwuchs wird intensiv und erfolgreich gefördert. So nahm der 12-jährige Patrick Löhr an der bayerischen Meisterschaft 1999 in Regensburg teil. Ein Höhepunkt im Jahr sind die offenen Eberner Stadtmeisterschaften im Sommer. Die Kegelabteilung zählt derzeit 54 Mitglieder und hat 3 Herren, 2 Damen- und 2 Jugendmannschaften.

Durch verschiedene Kurse, wie Aquafitness, Stepp-Aerobic und Badminton wird das Sportangebot im Verein noch ständig erweitert.

Seit Februar 1999 ist für die Mitglieder des TVE ein gut ausgestatteter Fitnessraum vorhanden.

Perspektiven über das Jahr 2000 hinaus

Die stolze Vergangenheit verpflichtet. Der Turnrat wird sich bemühen, das Ansehen des Vereins im gleichen Maße wie bisher weiterbestehen zu lassen, das herrliche Sportzentrum trotz knapper Mittel zu erhalten und zu verbessern, das reichhaltige Sportangebot zu sichern und noch zu erweitern. Die Sportanlage zu einer sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Begegnungsstätte auszubauen. Dazu braucht die Vorstandschaft natürlich die tatkräftige Unterstützung seiner Mitglieder. Über 100 „Ehrenamtliche” leisten im TV hervorragende Arbeit.Am „Tag des Ehrenamts” (5. Dezember) wurde deutlich erklärt: Unsere Gesellschaft könnte ohne die Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern nicht auskommen. Es wäre nicht bezahlbar, wenn jede geleistete Stunde in den Vereinen bezahlt werden müßte. Beispiele reichen vom Vorstand bis hin zum Platzwart. Alle seien keine Stars, aber ohne ihre Arbeit gehe es nicht.Die Vorstandschaft geht mit dem Wunsch in das 3.Jahrtausend, daß dieses allzeit für den Verein, aber auch für alle Menschen unter einem glücklichen Stern stehen möge.

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