Mitgliederversammlung beim TV Ebern 2011

TV-Vorsitzender Karl-Heinz Krebs begrüßte alle Teilnehmer und gab seinen Bericht ab. Seit der letzten Mitgliederversammlung am 30.April 2010 wurden 17 (!) Vorstandssitzungen und vier Turnratssitzungen abgehalten. Die Zahlen allein zeigen, dass es eine sehr bewegte Zeit war.

In drei Abteilungen wurden im Berichtszeitraum Abteilungsleiter neu bzw. wieder gewählt. So löste Bernhard Süppel in der  Tischtennisabteilung Matthias Glock an der Spitze ab. Der Vorsitzende gratulierte ihm gleichzeitig zur Ehrennadel in Gold, die ihm kürzlich auf dem unterfränkischen Bezirkstag der Tischtennisspieler in Kist vom Bayerischen Tischtennisverband für seine langjährigen Dienste in der Verbandsarbeit verliehen wurde.

Im April wurde auf der Jahresversammlung der Kegler Monika Drummer einstimmig und unter großem Beifall wieder als Abteilungsleiterin gewählt. Und an der Spitze der neuen Abteilung, der Basketballabteilung, steht seit September Mareike Fuchs, die ihre Aufgabe mit großem Engagement ausübt.

Auf mehreren Folien wurde danach die Mitgliederstruktur des Vereins aufgezeigt: Altersgruppen, Abteilungen, Verweildauer und Mitgliederentwicklung der letzten Jahre. Der Vorsitzende ging dann auf die wesentlichen Ereignisse und Maßnahmen im Berichtszeitraum ein:

  • Für große Unruhe sorgte der zweimalige Wechsel in der Führung der Gaststätte,  – zunächst Kostas überraschende Kündigung nach 13 Jahren Anfang Oktober letzten Jahres zum Ende des Monats, obwohl der Vertrag bis 2013 lief, und ebenso überraschend die Kündigung Connys Anfang Mai und die Schließung der Gaststätte Mitte Mai, wobei sie die finanzielle Seite des Vertrags, der bis Ende Juni lief, erfüllte. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Frau Schott durch die rasche Übernahme der Gaststätte im Winter dem Verein sehr geholfen hat. Die grundlegende Reinigung und Säuberung der Küche und des Gastraums, die damals erfolgten, erleichterten dem neuen Wirt Mario Bianco den Start.
  • Die plötzliche, unerwartete Schließung des Hallenbades im Sommer ist für die Schwimmabteilung eine Katastrophe. Es wird noch einige Jahre dauern, bis eine neue Halle genutzt werden kann. Die Verantwortlichen der Schwimmabteilung haben sich sofort intensiv um Ausweichmöglichkeiten bemüht und fanden im Hallenbad in Baunach noch Aufnahme. Aber auf jeden Fall sind die Trainingsmöglichkeiten stark eingeschränkt, da auch DLRG und Wasserwacht nach Übungsmöglichkeiten suchen. Dazu kommen Beförderungsprobleme. Dass es sofort zu vermehrten Austritten kam, war nicht zu verhindern. Der Vorsitzende dankte den Verantwortlichen der Schwimmabteilung für ihren großen Einsatz in dieser schwierigen Lage.
  • Der dritte Problembereich, der aber auch zeigt, dass Schwierigkeiten überwunden werden können, war die Sanierung der Dreifachturnhalle, die nach der letzten Mitgliederversammlung im Mai 2010 begann und Anlass zu großen Sorgen war. Es ist klar, dass damit manche Schwierigkeiten für die Abteilungen verbunden waren. Dankenswerterweise hatte die Stadt Ebern rechtzeitig die Bundeswehrhalle saniert; so konnte der Übungs- und Spielbetrieb – wenn auch mit Einschränkungen vor allem für die Zuschauer – weitergehen. Seit Beginn des Schuljahres kann in der  Dreifachturnhalle wieder trainiert werden und damit können auch wieder größere Turniere und überregionale Veranstaltungen abgehalten werden. So sind bereits die Hallenturniere der Fußballer anfangs des Jahres terminiert. Und die Tischtennisabteilung freut sich, im März die Bayerische Pokalendrunde in Ebern ausrichten zu können. Zudem bietet sich nach der Renovierung der Dreifachturnhalle mit der Bundeswehrhalle eine zusätzliche Möglichkeit, Hallensport zu betreiben. Gerade im Winterhalbjahr gab es für die Vereine immer wieder Engpässe. Allen Verantwortlichen gilt für die gelungene Sanierung der Halle großer Dank.Gut war, dass Matthias Batzner im Oktober letzten Jahres daran erinnerte, dass auch die Küche in der Dreifachturnhalle in die Sanierung einbezogen werden sollte.
  • Einer intensiven Vorbereitung bedarf jedes Jahr auch das Sommerfest am ersten Juli-Wochenende. Leider machte das Wetter Verantwortlichen und Zuschauern heuer und im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung, sodass die Veranstaltungen frühzeitig abgebrochen werden mussten. Im Vorjahr stand das Zelt knöcheltief unter Wasser;  niemand konnte mehr sitzen bleiben. Das geplante Promi-Spiel gegen die Damenmannschaft des SV Memmelsdorf, die schon angereist war, musste ausfallen. Und in diesem Jahr mussten bereits die Vorführungen der Turner in die Städtische Turnhalle verlegt werden. Trotzdem bot das Sommerfest heuer mit neuen Ideen wie der 1. Menschenkicker-Meisterschaft, die von Thomas König hervorragend organisierte wurde, mit dem Zeltsingen am Freitagabend, mit den jedes Jahr von vielen erwarteten Turnvorführungen und der bewährten SDOS-Show, – man denke nur an die Nummer von den drei Tenören – ein sehens- und erlebniswertes Programm. Hanne Körner, die das Sommerfest seit über zehn Jahren bis ins letzte Jahr verantwortlich organisierte, übergab in diesem Jahr die Organisation an Barbara Holzwarth, die für Einkauf, Aufbau, Einteilung der Abteilungen usw. die Verantwortung übernahm. Ein herzlicher Dank wurde beiden für ihren Einsatz in den letzten beiden Jahren ausgesprochen.

Erwähnenswert sind auch folgende Ereignisse

  • Im Mai 2010 richtete die Fußballabteilung in Zusammenarbeit mit dem Umweltbildungszentrum Oberschleichach den Aktionstag auf dem Minispielfeld aus.
  • Im Juli letzten Jahres nahm der Verein mit zahlreichen Abteilungen am Festzug des Blasorchesters teil. Hier hat sich der Verein wirklich vorteilhaft präsentiert. Es war eine eindrucksvolle Demonstration, manche sprachen von einem eigenen nicht gerade kleinen Festzug.
  • Im September beteiligte sich der Verein an den Gesundheitstagen im VHS-Gebäude und stellte seine zahlreichen Angebote vor.
  • Im Oktober wurde ein kostenloser Klimacheck durchgeführt, den der BLSV in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium anbot und um den sich der TV Ebern beworben hatte.
  • Ende Oktober wurde ein großer Ehrenabend in der Rathaushalle abgehalten. Neben verdienten und langjährigen Mitgliedern wurden Eugen Batzner und Fritz Dürr  vom Oberfränkischen Handballverband besonders geehrt und zwei neue Ehrenmitglieder ernannt: Maria Stahl und Norbert Glock.
  • Im Januar dieses Jahres fand das erste „Sportheimsingen“  unter der Leitung von Wolfgang Lachmann und Herbert Schmitt statt, das am Sommerfest mit dem „Zeltsingen“ seine Fortsetzung fand. Zu hoffen ist, dass solche Veranstaltungen weiter gepflegt werden, denn sie tragen über Abteilungs-  und Altersgrenzen hinweg zur Gemeinschaftsbildung bei.
  • Der Vorsitzende und die Kassiererin nahmen an der BLSV direkt- Veranstaltung in Gerolzhofen mit dem Präsidenten des BLSV im Juni 2011 teil.
  • Bernhard Süppel stellte im September die neuen Internetseiten vor; er hat hier viel Arbeit investiert. Gerade im Hinblick auf das Jubiläumsjahr war eine attraktivere Gestaltung des Internetauftritts unbedingt wichtig. Ziel sollte sein, gemeinsam, in ansprechender Form und mit aktuellen Beiträgen aufzutreten, d.h. auch, dass die Abteilungen, die eine eigene Homepage betreiben, sich nach und nach hier eingliedern sollten.
  • Ende November fand ein Gespräch mit Herrn Fuhrländer wegen des geplanten Fußballinternats statt. Er hat sich übrigens bereit erklärt, Projekte und Ziele im Januar vor Interessierten im Sportheim vorzustellen und zu erläutern.

Neben diesen Ereignissen war eine ganze Reihe von Maßnahmen zu bewältigen, die zum Teil schon länger anstanden und die endlich zum Abschluss gebracht werden konnten:

Ehrungen bei der Mitgliederversammlung beim TV Ebern im Jahr 2011

Ehrungen bei der Mitgliederversammlung beim TV Ebern im Jahr 2011 - Herbert Güßbacher, Herrmann Drummer (links) sowie Waldemar Garreis (rechts) bekamen für ihre Arbeiten im Sportheim ein Präsent von Vorsitzendem Karl-Heinz Krebs (Zweiter von rechts)

  • Manches gelingt besser, wenn ein gewisser Druck da ist. So musste die Wohnung, die von Kostas Familie 13 Jahre bewohnt war, gründlich renoviert werden Es war sinnvoll, die Fenster zu streichen, solange der neue Mieter nicht eingezogen war. Die treibende Kraft war hier wieder einmal Waldemar Garreis, der die Arbeiten initiierte, organisierte und selbst ständig mitarbeitete. Dabei wurde ein lange gehegter Wunsch erfüllt. Denn beim Blick aus dem Badfenster fiel der sehr schlechte Zustand der Rahmen des nahe liegenden großen Glasteils auf. Aber ohne Gerüst konnte hier nicht gearbeitet werden. Dieter Gerstenkorn half sofort und stellte Gerüst und Farben kostenlos zur Verfügung. Hermann Drummer erneuerte die abgeplatzte Putzkante und Waldemar strich dreimal den Rahmen und reinigte gründlich das große Glasteil. Nachdem er zusammen mit Albert Kuhn bereits vorher die Terrasse dampfgestrahlt hatte, war es sinnvoll, auch den Wintergarten, die Türe zur Gaststätte von der Terrasse aus  und das fehlende Fenster noch zu streichen.
  • Waldemar hatte bereits bei dem Pächterwechsel von Kosta zu Conny im Oktober mit seiner Frau tatkräftig mitgeholfen, den Vorraum geputzt und dampfgestrahlt, die Eingangstür und das große Glasteil neben der Gaststätte zur Terrasse hin von innen gesäubert, die defekten Fenster in der Küche ausgetauscht, sich um Schlösser und Schließeinrichtungen im Bereich der Küche und um den Schließer am Eingang gekümmert. Inzwischen hat er zusammen mit Hermann Drummer den Umkleideraum im Zwischengeschoss verputzt und neu gestrichen und zu einem Vorzeigeraum gemacht. Der Vorsitzende betonte, dass seine Verdienste auch öffentlich gewürdigt werden sollten.
  • Ein großes Lob verdient neben den bereits Erwähnten Herbert Güßbacher, der schon vor dem Sommerfest die durchlässigen Stellen an der Verkaufsbude und dem Raum dahinter von außen mit Blech verblendet hat, sodass kein Wasser mehr eindringt und Mäuse keine Zugangsmöglichkeiten mehr haben. Dabei wurde das Material  von ihm kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch in der Pächterwohnung hat er im Bad die Anschlüsse repariert. Der Vorsitzende dankte dafür, dass Herbert Güßbacher sich bereit erklärt hat, sich um den Bereich Wasser und Installation zu kümmern und  regelmäßig die sanitären Einrichtungen auf Wasserschäden zu kontrollieren.
  • Behoben wurden inzwischen die Schäden an der Eingangstreppe, die jahrelang Probleme bereitete.  Eine Platte hatte sich bereits gelöst und an anderer Stelle hatten sich Platten gehoben.
  • Behoben wurde auch der Schaden an der Zeitschaltuhr des Brunnens; Erich Opl hat sich darum gekümmert.
  • Die Fußballabteilung hat den Hauptplatz gesandet und vertikutiert, und bereits im Vorjahr einen Kassenunterstand gebaut und die Bretter über dem Getränkeausschank abgeschliffen und gestrichen. In den Toiletten der Umkleidekabinen wurden die Decken erneuert.

Es wurde in diesem und im letzten Jahr also einiges renoviert und zu Ende gebracht. Der Vorsitzende meinte, jetzt könnten die Mitglieder stolz sein, dass das Sportheim nach Renovierungen in der Kegelbahn und im Vorraum, in Küche und Gaststätte auch von außen einen sehr sauberen Eindruck biete. Was im nächsten Jahr noch angegangen werden sollte, ist die Pflasterung des Weges entlang des Sportplatzes, die Steine liegen ja seit längerem bereit.

Damit Plätze, Außenanlagen und Haus in Ordnung gehalten werden, seien viele Helfer nötig. Waldemar Garreis und Erich Opl kümmern sich ganz allgemein um das Haus, Karl Maurer, Hilmar Holzwarth sorgen dafür, dass die Plätze bespielbar sind. Dazu gehört natürlich auch der ehemalige Bundeswehrsportplatz. Barbara Holzwarth sorgt für die Sauberkeit der Kabinen und im Außenbereich, Josef Streichsbier kehrt und säubert jede Woche den Platz unten am Sportgelände und gestaltet den Schaukasten am Stadtberg.

Einen besonders herzlichen Dank sagte er Walter Pitterle und Waldemar Garreis, die seit 1990 die Pflege der Kegelbahn übernommen haben und dem Verein schon viele Reparaturkosten erspart haben; seit vielen Jahren sind sie jeden Donnerstag auf der Kegelbahn zu finden.

Weitere Helfer könnten gebraucht werden,  die sich um Haus und Gelände kümmern, damit die Arbeit nicht an Einzelnen hängen bleibt.

Auf den sportlichen Bereich ging der Vorsitzende nur kurz ein, da die einzelnen Abteilungen ihre Aktivitäten  selbst noch vorstellen werden. Aber einiges solle doch hervorgehoben werden:

  • Im September 2010 begann Frau Nadine Elle ihre Übungsstunden im Gymnastiksaal mit zwei Tanzgruppen (Mädchen bis 13 und Mädchen ab 13), die inzwischen an den „Bunten Abenden“ des Kulturrings, am Sommerfest des Vereins und am Altstadtfest mit großem Erfolg auftraten.
  • Mit dem höchstmöglichen Zuschuss des Bayerischen Turnverbandes und der Stadt konnte Ende des Jahres ein neuer Sprungbock für die Städtische Turnhalle angeschafft werden, der für die Turnmädels und –jungs nötig ist, um auf Wettbewerben weiterhin mithalten zu können.
  • Am 30.10.letzten Jahres fand der 1. Kasernenlauf statt, der von der Jungen Union und der Schwimmabteilung des TVE gemeinsam ausgerichtet wurde. Hervorzuheben ist hier, dass der gesamte Erlös für soziale, karitative Projekte in Ebern verwendet wird.
  • Erfreulich war es, dass es gelungen ist, das Bestehen der Schachabteilung nach dem Rücktritt von Hans-Jürgen Ritter zu sichern. Dies ist vor allem das Verdienst von Nikolaus Schober, der sich bereit erklärt hat, mit einem Team die Abteilung zu führen. So war es möglich, dass eine Mannschaft in der Kreisklasse A im Schachkreis Bamberg antreten konnte. Das Team erreichte auf Anhieb bereits vorzeitig die Meisterschaft. Dass es schwer würde, in dieser Saison in der Bezirksliga zu bestehen, war allen klar.  Zu hoffen ist, dass auch weiterhin in Ebern Schach gespielt wird.
  • Vor Ostern fragte Florian Gut, Schul- und Jugendkoordinator der Brose Baskets, an, ob beim TV Ebern nicht  Interesse bestehe, eine Basketball-Abteilung zu gründen. In der Vorstandschaft bestand die Meinung, dass man das Angebot der Brose Baskets, den Aufbau einer Basketballabteilung in vielfältiger Weise zu unterstützen,  aufgreifen solle, da die „Bamberger“ bereits in den Grundschulen (Ebern, Rentweinsdorf, Kirchlauter, Pfarrweisach, Maro) tätig sind und Basketball bei Jugendlichen einen hohen Stellenwert hat. Anfang September trafen sich Kinder, Eltern, Trainer, Florian Gut, Petra Haubner und Mareike Fuchs, die sich bereit erklärte, die Abteilung zu führen, um die Basketballabteilung des TVE zu gründen. Trainiert werden die Kinder von jungen Leuten, die bei den Brose Baskets ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ableisten.
  • Die Mädchen der Turnabteilung schnitten wie bereits in den Vorjahren bei den Wettbewerben im Herbst in Schweinfurt wieder sehr gut ab.
  • Erst kürzlich meldete die Tischtennisabteilung im Einzelsport einen großen Erfolg: Andreas Kawan qualifizierte sich als erster Eberner Tischtennisspieler mit Platz 2 bei den Kreismeisterschaften und Platz 3 bei den Bezirksmeisterschaften  für die Bayerischen Meisterschaften. Dies ist bisher der größte Einzelerfolg eines Spielers unserer Tischtennisabteilung.

Am Schluss seines Berichts wies der Vorsitzende auf drei Kennzeichen hin, die für ihn den TV Ebern auszeichnen: die vorzügliche Jugendarbeit, die Vielfalt der Abteilungen und des Angebots und die große Tradition des Vereins.

Wenn von 1349 Mitgliedern (jetziger Stand!) 541, d.h. 40,1 Prozent Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind, der Mitgliederstand bis 27 Jahre sich auf 738 erhöht, – das sind 54,7 Prozent -,  zeigt sich allein an diesen Zahlen, wie wichtig der  Verein für Kinder, Jugendliche, junge Leute in Ebern und Umgebung ist. Einen ganz herzlichen Dank sagte er deshalb allen Übungsleitern und Betreuern, die die Jugendlichen zu einem aktiven Leben anleiten und ihnen die Möglichkeit geben, sozialen Umgang miteinander einzuüben. Übungsleiter sind das Herzstück eines Vereins; deshalb sollten immer wieder junge Leute ermuntert werden, Lehrgänge zu besuchen und sich als Übungsleiter ausbilden zu lassen. Es gebe ja jetzt die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr im Sport (FSJ) zu absolvieren.  Es sei ein Wunsch der Vorstandschaft, wenn die finanziellen Probleme gelöst sind, auch die Übungsleiter etwas angemessener zu entschädigen.

Ein Charakteristikum des Vereins ist es sicherlich, dass viele Abteilungen unter einem Dach vereint sind. Und dieses Dach ist breit genug, um auch neue Ideen zuzulassen. Denn gerade die Vielfalt der Abteilungen und damit der Angebote ist es, die den Verein attraktiv macht. Mit Basketball und Tanzen sei das Angebot wieder attraktiv erweitert worden.

Die große Tradition des Vereins gebiete es, sich auf  das 150-jährige Bestehen des Vereins 2013 vorzubereiten. Der im November vorgesehene Termin eines Vorbereitungstreffens musste wegen der Operation des Vorsitzenden ausfallen. Ein neuer Termin soll aber bald gefunden werden. Die Abteilungen sollten auf jeden Fall ihr Archiv ordnen, Bilder und Zeitungsartikel sammeln. Es wäre gut, wenn die einzelnen Abteilungen sich für das Jubiläumsjahr ein „Projekt 2013“ vornehmen, sich also ein besonderes Ziel setzen, das sie bis dahin erreichen wollen.

Dass die Einrichtung eines Jugendbeirates und eines Seniorenbeirates wünschenswert wäre, wurde schon öfter betont. Der Vorsitzende wünschte sich für die Zukunft, das hohe Niveau der Jugendarbeit in allen Abteilungen zu halten, das Zusammenwachsen der Abteilungen weiter zu stärken, das vielfältige Angebot aufrecht zu erhalten und auszubauen, und natürlich die finanziellen Probleme möglichst bald zu lösen.

Zwei wichtige Probleme seien noch nicht erwähnt worden: Das eine sei der Stand der Bemühungen um einen Erlass bzw. eine Stundung des BLSV-Darlehens. Darauf werde im Zusammenhang mit der Anpassung der Mitgliedsbeiträge eingegangen.. Und ein zweites wichtiges Problem sind die Neuwahlen, die eigentlich heuer durchgeführt werden sollten, weswegen auch die Mitgliederversammlung so weit hinausgeschoben wurde. Er bat die Anwesenden nach geeigneten Kandidaten zu suchen. Er persönlich habe schon vor zwei Jahren erklärt, nicht mehr als erster Vorsitzender zur Verfügung zu stehen, aber bereit zu sein, weiterhin in der Vorstandschaft mitzuarbeiten und mitzuhelfen, wo er könne.

Zum Schluss dankte er allen Vorstandsmitgliedern sehr herzlich. Denn ein Vorsitzender ohne tatkräftige Mitstreiter werde und könne nicht sehr viel bewirken.

Es folgten der Kassenbericht durch Hanne Körner. Auf Vorschlag der Kassenprüfer wurde die Vorstandschaft entlastet. Die Kassenprüfer bescheinigten Frau Körner eine vorbildliche Kassenführung. Letztere führte aus, dass sie ihr Amt demnächst nierderlegen wolle.

Abstimmung über die Anpassung der Mitgliedsbeiträge

Der Vorsitzende schilderte zunächst die Bemühungen der Vorstandschaft, einen (Teil-) Erlass bzw. eine Stundung des BLSV-Darlehens zu erreichen. Er betonte, dass ohne eine moderate Anhebung der Mitgliedsbeiträge keine Fortschritte bei den Verhandlungen zu erreichen seien.

Folgende Beitragserhöhungen wurden vorgeschlagen:

Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre                  31 €    →        36 €
ermäßigter Beitrag                                  46 €     →        48 €
Erwachsene bis 65 Jahre                           61,5 € →        66 €
Erwachsene ab 65                                   61,5 € →        60 €
Familienbeitrag                                     102 € →          120 €

In der Diskussion wurde auf vermehrte Austritte hingewiesen, aber auch der Vorschlag gemacht, statt von Jahresbeitrag von Monatsbeiträgen zu sprechen. Eine längere Diskussion gab es wegen der für viele zu starken Anhebung des Familienbeitrags. Mehr als eine Erhöhung von 102 € auf 120 € könne den Mitgliedern nicht vermittelt werden. Im Übrigen solle der Familienbeitrag auch ein „Zugpferd“ sein, um die ganze Familie in den Verein einzubinden. Dies sei gerade im Hinblick auf die ehrenamtliche Mitarbeit als Betreuer usw. wichtig. Die vorgeschlagenen Beitragssätze wurden mit Ausnahme des Familienbeitrags einstimmig angenommen. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde der Vorschlag von Matthias Batzner, den Familienbeitrag auf 120 € zu erhöhen.

Allerdings können die neuen Beitragssätze wegen der in der Satzung festgelegten Kündigungsfrist und wegen der in der Kürze der Zeit vom Geschäftsführer nicht durchführbaren Umstellung erst für das Jahr 2013 wirksam werden.

Nach den Berichten der Abteilungen wurde Bernhard Süppel für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Weiter bekamen Herbert Güßbacher, Herrmann Drummer sowie Waldemar Garreis bekamen für ihre Arbeiten im Sportheim ein Präsent von Vorsitzendem Karl-Heinz Krebs.

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